Große Informationstafel

Die große, hölzerne Informationstafel vor dem Turm wurde vom Forstamt Rottenburg angebracht, nachdem der Turm in den Besitz der Stadt Rottenburg übergegangen war (1974).

Große Informationstafel


Alt Rotenburg
Aus der Geschichte der Weiler Burg

Erste urkundliche Nennung um die Mitte des 12. Jahrh. Im 13. Jahrh. Sitz der Grafen v. Hohenberg. Namh. Angehöriger d. Geschlechts war Albert II, Reichslandvogt v. Schwaben, Gründer der Stadt Rottenburg. Seine Schwester Gertrud-Anna war Gem. d. König Rudolf v. Habsburg, dadurch Stammutter d. Kaiserhauses von Habsburg-Österreich. Nach der Erbauung d. neuen Burg in Rottenburg (am Platz der heutigen Vollzugsanstalt) um 1280 war die Alt-Rotenburg noch bis gegen Ende des 14. Jahrh. bewohnt, verfiel aber langsam, bis sie 1407 bei einem Fehdefeldzug des Grafen Friedrich von Zollern (gen. Oetinger) vollends zerstört wurde. Die Steine der Ruine fanden 1624 eine neue Verwendung zum Bau des Kapuzinerklosters in Rottenburg. Den heutigen Bau erstellte 1873/74 der Sülchgauer Altertumsverein als Sieges- und Minnesängerdenkmal.

Staatl. Forstamt Rottenburg

Wappen der Grafen v. Hohenberg


Wappen der Grafen von Hohenberg

Auf der linken Seite ist das Wappen der Grafen von Hohenberg dargestellt. Es besteht aus dem [tooltip tip=“also aus Sicht des Trägers, von hinten“]heraldisch[/tooltip] nach rechts geneigtem Wappenschild, welches von [tooltip tip=“weiß dargestellt“]Silber[/tooltip] und Rot geteilt ist. Des weiteren sitzt auf der linken Ecke des Schildes ein Helm mit silber-rot geteilter Decke und darauf zwei silber-rot geteilte Hifthörner (oder Büffelhörner).

Literatur

  • Ludwig Schwab: Das Schloss Alt-Rottenburg oder Die Weilerburg von Einst und Jetzt. Verlag Wilh. Bader. 1877. (als PDF unter Google Books)
  • Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht): Wikipedia
  • Bernhard Peter: Wappen bei morgantischen Ehen. Dort im Abschnitt „Ein Sproß der Habsburger: Die Herzöge und Fürsten von Hohenberg“, nur der Teil zu den echten Grafen von Hohenberg.

 

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