Die Herbstzeitlosen unterwegs
auf der Schwäbischen Alb
Eine Gruppe von 15 Wanderinnen und Wanderern der Herbstzeitlosen machten sich auf, um den Premium-Wanderweg „Hochgesprudelt“ zu erkunden.
Ausgangspunkt war der etwas versteckt am Waldrand gelegene Parkplatz im Braiketal. Die Anreise erfolgte wie so oft in Fahrgemeinschaften von Rottenburg aus.
Bereits bei der Ankunft wurden wir von Regen begrüßt. Glücklicherweise hörte es jedoch pünktlich zum Beginn unserer Tour auf. Im Laufe des Tages erlebten wir nahezu alle Wetterlagen – nur Schnee fehlte noch. Zeitweise pfiff ein eisiger Wind durch die Landschaft, dann wiederum zeigte sich die Sonne.
Zunächst führte uns der Weg durch lichte Waldstücke und über offene Albflächen. Typische Alb-Wacholder-Heiden, die durch jahrhundertelange Schafbeweidung entstanden sind. Ohne diese Nutzung würde die Fläche langsam wieder zu Wald werden.
Einzelne knorrige Buchen und der weite Blick über die Münsinger Alb gaben der Wanderung ihren typischen Charakter. Die Anstiege waren angenehm und nie zu steil, sodass genug Zeit blieb, die stille Landschaft wahrzunehmen.
Am Sternberg angekommen, war ein besonderes Highlight die Besteigung des Sternbergturms, mit seinen 150 Stufen und einer Höhe von 32 Metern. Oben wurden wir mit einer grandiosen Rundumsicht belohnt. Der Sternberg auf 844 m gelegen, ist kein normaler „Alb-Berg“, sondern der Rest eines uralten Vulkans aus dem Miozän* Zeitalter. Gerade diese Kombination aus Geologie und Kulturlandschaft macht diese Gegend besonders spannend.
*Anmerkung der Redaktion: ![]()
Für alle Nicht-Geologen: Diese Periode der Erdgeschichte begann vor etwa 23 Millionen Jahren und endete vor etwa 5 Millionen Jahren.
Zunächst saßen wir an der schönen Grillstelle vor dem Wanderheim, welches in unmittelbarer Nähe des Turmes steht. Als jedoch ein starker, kalter Wind mit Regen aufzog, verzogen wir uns blitzschnell an die überdachten Tische und Bänke, die uns glücklicherweise Schutz boten.
Nachdem der Himmel seine Schleusen wieder geschlossen hatte, wanderten wir direkt hinter dem Wanderheim auf wunderschönen schmalen Waldwegen bergab. Die Wege waren teilweise ziemlich rutschig, sodass Trittsicherheit gefragt war.
Mitten im Wald erreichten wir das „Brünnele“, dessen Wasser durch Basaltgestein fließt. Anschließend führte uns der Rundweg auf teilweise mystisch wirkenden Pfaden weiter talwärts. Riesige, moosbewachsene Gesteinsbrocken säumten dabei den Weg.
Durch die offene Landschaft gelangten wir schließlich zurück zum Parkplatz. Von dort fuhren wir direkt zum Offenhausener Gestütsgasthof, wo wir hervorragend bewirtet wurden und den gelungenen Wandertag in gemütlicher Runde ausklingen ließen.
Nach dem Essen machten wir noch einen kurzen Abstecher zur in unmittelbarer Nähe gelegenen Lauter-Quelle.
Ein großes Dankeschön geht an alle Mitwanderer. Es war wieder einmal eine tolle Tour.
| Tour/Veranstaltung | „Hochgesprudelt“ Unterwegs mit den Herbstzeitlosen auf der Schwäbischen Alb |
| Datum/Zeitraum | 11. Juni 2026 |
| Teilnehmer_innen | Ebi, Josef, Wolfgang, Jutta, Richard, Irene, Ingrid, Marianne, Joe, Helga, Norbert, Marion, Franz, Eva, Christa |
| Organisation/Bericht | Christa Visel |








