… unterwegs mit den Herbstzeitlosen
Die wanderbegeisterten Herbstzeitlosen hatten sich wieder mal eine schöne Tour ausgedacht. Und so startete man am 30. April vom Rathaus in Mühringen in Richtung Nordstetten.
An einer Spitzkehre gleich am Ortsausgang nahmen wir den geteerten Anstieg in Richtung dem ehemaligen „Cafè Erika“. Danach beziehungsweise hinter dem DRK-Gebäude schlängelte sich rechter Hand ein wilder Pfad den steilen Hang hinauf.
Diesem Pfad folgten wir bis zum Mühringer Grillplatz und machten dort auch schon das erste Pause – mit wunderschönem Ausblick auf das Eyachtal.
Frisch gestärkt ging es weiter, über eine Anhöhe, vorbei an einem Stromverteilerhäuschen und einem verlassenen Gehöft, immer geradeaus bis zu einer Bauminsel bei einer Kreuzung. Hier bogen wir rechts ab und danach an der nächsten Abzweigung gleich wieder links. So kamen zu drei idyllisch gelegenen Aussiedlerhöfen, wo Pferde auf der Koppel ausgelassen umhersprangen. Eine Stute mit ihrem Fohlen begrüßte uns herzlich.
Am nächsten Wegkreuz bogen wir rechts ab, passierten zwei weitere Reiterhöfe und folgten in einer Linkskurve dem Weg bergab in Richtung Ruine Frundeck, die nach einiger Zeit dann auch leicht erhöht und dennoch etwas versteckt zu sehen war.
Von der Ruine Frundeck, von welcher nur noch der Rest einer hohen Mauer und ein weitestgehend verfallener Gewölbekeller übrig sind, ist leider kaum etwas bekannt. Umso interessanter war es für uns, diese zu erkunden. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wie sich herausstellte, denn es war fast schon alpine Trittsicherheit gefragt, um an dieses kleine Highlight zu gelangen.
Weiter ging es bergab, vorbei an mehreren Abzweigungen, bis wir an einem alten jüdischen Friedhof vorbeikamen, der sich als Kulturdenkmal entpuppte.
Schließlich kehrten wir zur eingangs genannten Spitzkehre am Ortsausgang von Mühringen wieder zurück. Dort drehten wir noch eine kleine Sightseeing-Tour durch Mühringen, bei welcher wir einen Blick auf Schloss Hohenmühringen erhaschen konnten.
Abschließend nahmen wir einen gemeinsamen „Einkehrschwung“ ins Restaurant Adler in Mühlen, wo sich alle ihr Essen schmecken ließen. Unsere Wanderer fühlten sich, wie aus ihren Erzählungen dann zu entnehmen war, rundum wohl auf diesem Rundweg, welcher in sanften Grünnuancen erblühte. Und somit trägt der Rundweg nicht zu Unrecht den Namen „Mühringen’s grüner Rundweg“!
Überall zeigte sich die Jahreszeit in ihrer schönsten Pracht: im Wald, auf der Weide, in jedem Blatt und in jedem Grashalm.
Aber auch das Wetter präsentierte sich von seiner besten Seite. – Ein rundum gelungener Tag!
| Tour/Veranstaltung | Mühringen’s grüner Rundweg |
| Datum/Zeitraum | 30. April 2026 |
| Organisation, Führung und Bericht | Irene Siegl |
| Teilnehmer*innen | Marianne, Manuela, Ingrid, Uschi, Klaus, Horst, Karl-August, Franz, Joseph, Matthias, Irene W., Eugen, Margit, Jutta, Marion, Sigrid, Regina, Richard, Christa, Eva |






