Rottenburg Panorama

Von Cuxhaven zur Zugspitze

In 33 Tagen zu Fuß durch ganz Deutschland

Verfolgen Sie mit uns die Durchquerung der Republik von Cuxhaven bis auf die Zugspitze, 1000 km allein und zu Fuß.

zum Tagebuch

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Thomas startet die Tour am Pfingstsamstag und will nach 33 Tagen auf der Zugspitze sein. Seine Erlebnisse können Sie hier – quasi live – nachvollziehen und seinen Wegfortschritt verfolgen. Auf der Deutschlandkarte ist die geplante Route dargestellt; alles was rot ist liegt noch vor ihm, was er bereits geschafft hat ist grün, die aktuelle Etappe ist schwarz. Und täglich erfahren Sie, ob er sein jeweiliges Tagesziel erreicht hat und was er unterwegs so erlebt hat.

Schauen Sie einfach regelmäßig hier rein und klicken Sie auf das Tagebuch. Und Thomas freut sich natürlich über jede Aufmunterung und jeden Kommentar. Nutzen Sie die Möglichkeit dazu.

Bewegen Sie die Maus über die einzelnen Streckenabschnitte, um Details zu den einzelnen Etappen zu sehen. Und mit einem Klick auf einen grünen Abschnitt kommen Sie direkt zum Tagebuchbericht. Mit der Maus können Sie auch den Kartenausschnitt verschieben und mit dem Mausrad scrollen. Und wenn Sie wollen, können Sie oben rechts auch die Kartendarstellung verändern.

Script bereitgestellt von Jürgen Berkemeier – http://www.j-berkemeier.de/GPXViewer/


Thomas ist ein bodenständiger Mensch, 46 Jahre alt, beschäftigt bei einem großen schwäbischen Autohersteller, lebt mit Frau und Tochter in einem Eigenheim in Rottenburg. Thomas ist aber auch ein Outdoor-Enthusiast, den es gelegentlich in den Fingern kribbelt; dann muß er raus ins Hochgebirge oder lange ausgedehnte Trekking-Touren unternehmen, um für ein paar Wochen den Alltag hinter sich zu lassen und sich anderen Herausforderungen zu stellen.

Tuch mit Strecke

Tuch mit Strecke:
von C(uxhaven) bis Z(ugspitze); 990 km

Die Idee wurde geboren, als ein Vereinskamerad ihn zu einer gemeinsamen Wanderung quer durch Deutschland überredete, ursprücnglich gedacht als reine Trecking-Tour mit Biwakzelt zum Übernachten bei Mutter Natur. Nachdem sein Kamerad aber aus persönlichen Gründen sein Vorhaben aufgeben mußte, hatte sich der Gedanke bei Thomas bereits so weit verfestigt, daß er beschloß, den Plan allein zu verwirklichen. Nur eben jetzt mit festen Etappenzielen und Übernachtungen in der Zivilisation.

Ein ganzes Jahr lang war Thomas beschäftigt mit Vorbereitungen. Viele lange Tage waren nötig, bis die Streckenführung ausgearbeitet war. Die Tour mußte im normalen Jahresurlaub eines Werktätigen bewältigt werden, das führte schließlich zu einer recht geradlinigen Wegeführung, wobei natürlich möglichst viele reizvolle Landschaften erlebt werden sollen. Am Ende summierten sich die Etappen auf 1000 Kilometer, verteilt auf planmäßig 33 Tage. Also ein recht ehrgeiziges und sportliches Pensum von durchschnittlich 30 km am Tag.

Jetzt mußte die Planung ins Detail gehen. Die mitgeführte Technik sollte sich beschränken auf Digitalkamera, Handy und GPS-Gerät. Kein Smartphone, kein Internet. Entsprechend genau mußte alles im voraus recherchiert werden. Wo kann ich übernachten (Campingplätze, Landgasthäuser, Bauernhöfe)? Wo bekomme ich Essen und Trinken, wo kann ich meine Wäsche waschen? Wo ist für alle Fälle die nächste Apotheke, wann ist sie geöffnet?

Und dann mußte natürlich die Ausrüstung vervollständigt werden. Was benötigt man denn so für 33 Tage? Für Tag und Nacht, für Hitze und Kälte, für Sonne, Wind und Regen? Gegen Sonnenbrand auf dem Kopf und Blasen an der Ferse, gegen Wunden und Verletzungen, gegen Zecken und Schnaken? Für einen angenehmen Schlaf im Freien, gegen Hunger und Durst?

Ausrüstung

Das muß reichen

Da kam schließlich einiges zusammen, und alles wiegt. Und muß 1000 km auf dem Buckel getragen werden. Also muß das ganze erst mal optimiert werden. Brauche ich wirklich 5 T-Shirts und 5 Hosen? Brauche ich wirklich Medikamente für alle Fälle, wenn ich weiß, wo unterwegs die Apotheken sind? Brauche ich wirklich … Also alles neu zusammengestellt und immer wieder gewogen. Am Ende waren es 11 Kilo im Rucksack. Nicht wirklich viel, aber ganz konsequent nach der Überlegung, daß jedes zusätzliche Kilo Gepäck die Energie für einen Kilometer verbraucht.

Fortsetzung folgt….

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