Von Donauwörth nach Giengen

Von Donauwörth nach Giengen/Brenz

Am 4. Mai 2011 trafen sich 14 Wanderfreunde an der Klause. In Fahrgemeinschaften fuhren wir von Rottenburg über Stuttgart nach Aalen-Reichenbach. Da im Vorjahr die Etappe  Aalen-Reichenbach bis Bopfingen wegen starken Regens ausfallen musste, wurde diese nachgeholt.

Von Donauwörth nach Giengen

Von Donauwörth nach Giengen

In Reichenbach angekommen mussten zuerst die Autos umgesetzt werden, damit wir am späten Nachmittag zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage fahren konnten. Erich hatte eine gut bürgerliche Unterkunft  im Gasthof Hirsch in Balmertshofen gefunden. Von dort aus starteten wir jeden Tag ca. um 9.00 Uhr  unsere Touren.

Das Ziel am ersten Tag war die Kapfenburg . Die Kapfenburg liegt auf einer Bergnase des Albtraufs, 130 Meter über der Stadt Lauchheim. Sie ist eine staufische Reichsburg aus dem 13.Jahrhundert. Es ist eine imposante Anlage, die weithin sichtbar ist. Die Internationale Musikschulakademie befindet sich im Schloss Kapfenburg. Geprobt wird von Musikgruppen aus der ganzen Welt.

Nach einer kurzen Besichtigung ging es weiter Richtung Aufhausen an die Egerquelle 512 ü.N.N. Diese mündet bei Hoppingen in die Wörnitz. Nach einer kurzen Rast  ging es weiter in Richtung Bopfingen, vorbei an der Burgruine Schenkenstein. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert.

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Gegen 17.00 Uhr kamen wir dann in Bopfingen an und fuhren dann gemeinsam in unser Quartier für die nächsten Tage nach Ballmertshofen. Nachdem wir dann alle unsere Zimmer bezogen hatten konnten wir gemütlich zu Abend essen.

Am nächsten Tag fuhren wir alle nach Donauwörth. Hier begann nun die Südrand-Tour von Donauwörth nach Tuttlingen. Tagesziel war Unterliezheim. Das Landschaftsbild hat sich nicht verändert. Wir wandern viel durch Wald und Flur. In Oppertshofen angekommen besichtigten wir die schöne Kirche zum Hl. Blasius. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. Nun ging es weiter nach Unterliezheim. Hier steht die Wallfahrtskirche St. Leonhard mit ihren wunderschönen Freskomalereien. Neben der Kirche befindet sich auch die Klosterschenke und einen kleinen Klosterladen. Nach einer kleinen Stärkung mit Getränken und kleinem Imbiss fuhren wir wieder nach Ballmertshofen.

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Der 3. Tag  war von Unterliezheim nach Dschingen. Auf diesem Weg kamen wir an dem Osterstein vorbei. Der Osterstein ist ein aufragender Felsturm aus  dolomitischem Massenkalk. Vorbei an Schloss Thurn und Taxis – konnte leider nicht besichtigt werden – ging es weiter nach Dischingen und von dort mit den Autos wieder nach Ballmertshofen.

Wir freuten uns schon auf das Abendessen. Die Gaststätte Hirsch ist weit bekannt für das Zubereiten von Spanferkel. Daher hatten wir uns morgens geeinigt, dass wir dieses Angebot annehmen – es war eine sehr gute Entscheidung.

Am 4. Tag ging es auf kurzem Weg nach Dischingen, wo unsere letzte Etappe startete. Wir liefen nun bis Giengen an der Brenz. Die Autos hatten wir schon bereits wieder am Morgen dort abgestellt.

Am späten Nachmittag kamen wir nun in der Stadt  Giengen an. Wir waren froh, dass alle gesund angekommen sind und machten uns dann sogleich auch auf die Heimfahrt über die Autobahn Ulm-Stuttgart.


Wir danken Erich für die wieder sehr gute Organisation und hoffen, dass wir alle wieder im kommenden Jahr miteinander unseren Weg fortführen können.

Gerhard und Ursula Kluike

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