Lechtaler Alpen – Himmlisches Vergnügen an der Höllenspitze

Skitouren vom Edelweißhaus in den Lechtaler Alpen

Das Vorauskommando mit Hermann, Ingo, Jochen und Axel startete in Rottenburg bzw. Böblingen bei eher ungemütlichem Wetter. Jedoch bereits im Allgäu gab es Bergblick mit einem Schuss Sonne.

Nachdem wir gut in Kaisers (1.518 m) gelandet waren und das Almajurtal mit dem Auto nicht bewältigbar war (wir haben´s immerhin versucht !), stiegen wir bei frühlingshaften Bedingungen zur Gsteinspitze/Fleischkopf (2.472 m) auf. Die Schneebedingungen ließen uns für die nächsten Tage noch etwas Luft nach oben.

Lechtaler Alpen

Am Abend stießen noch Jürgen und Holger zu uns, so dass die Gruppe komplett war.
Nach kurzer Querung über schneefreie Wiesen folgten wir langsam ansteigend dem Kaisertal, vorbei an der Kaiseralpe (1.689 m). Mit herrlichem Blick auf Wetter-, Feuer- und Vorderseespitze stiegen wir durch Latschenhänge auf zur Alplespleisspitze (2.648 m). Der obere Steilhang bot dabei reichlich Gelegenheit, die Steigtechnik zu verfeinern. Auch hier bot die Abfahrt eher durchwachsenen Genuss.

Nachdem unsere Skier den Aufstieg schon gewöhnt waren, nahmen wir am dritten Tourentag anfangs den gleichen Weg ins Kaisertal, orientierten uns jedoch ab der Kaiseralpe steiler ansteigend nach Süden mit Ziel „Grießkopf (2.581 m)“. Leider war das Wetter eher neblig-griesgrämig, so dass für diesen Tag am Kaiserjochhaus (2.310 m) Schluss war – nix mit „über den Wolken“. Dafür entschädigte uns die Abfahrt am Nordhang mit herrlichem Pulverschnee!

Für die letzte Tour am Rosenmontag fuhren wir zwei Täler weiter in Richtung Warth ins Bockbachtal. Hoch über dem Bockbach ging es vorbei an Hüttchen und der Vorderbockbachalpe (1.467 m) in landschaftlich herrlicher Umgebung. Bei frühlingshaften Temperaturen stiegen wir südexponiert auf zur Höllenspitze (2.362 m). Vom Gipfelgrat bot sich ein herrlicher Rundblick über die Lechtaler Berge. Den krönenden Abschluss bildete die Abfahrt mit einer Mischung aus Pulverschnee und Firn – da passte alles!

Einen herzlichen Dank an Hermann Elsenhans, der uns das Beste zum Schluss servierte. Der Abschied wurde dadurch erleichtert, dass das Wetter umschlug und in Regen überging. Eine gelungene Tour in netter, hilfsbereiter Gruppe!

Informationen zum Edelweißhaus in den Lechtaler Alpen

Axel Hink

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