13 Wanderer – 3 Jahre – 1 Weg

Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg – kurz HW 5

Der Hauptwanderweg 5 (HW 5) ist ein 311 Kilometer langer Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Er führt von Pforzheim bis auf den Schwarzen Grat. Hierbei durchquert er zunächst den Rand des Nordschwarzwaldes, dann den Schönbuch, die Schwäbische Alb und Oberschwaben. Er endet im württembergischen Allgäu. (Wikipedia)

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Die Seniorengruppe (13 Wanderfreunde) starteten im Jahr 2014 den HW 5 –Pforzheim bis zum Schwarzen Grat in Leutkirch.

Am 6. Mai 2014, morgens gegen 9.00 Uhr war Startpunkt in Pforzheim – Kupferhammer,  mit insgesamt 4 Tagesetappen:

Die erste Etappe führte uns von Pforzheim durch das Tal der Würm nach Mögglingen.

Die zweite Etappe begann in Mögglingen und verlief über Weil der Stadt. In Weil der Stadt hatten wir Zeit, die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul zu besichtigen.

Eine kurze Rast legten wir im Café am Marktplatz, nahe des Keplerdenkmals ein. Dann ging es weiter über Grafenau, Dettingen nach Eningen.

Am nächsten Tag war dann die dritte Etappe von  Eningen nach Herrenberg. Hier machten wir Mittag im Naturfreundehaus und dann ging es weiter nach Hohenentringen.

Auf dem Friedwald besuchten wir noch unseren verstorbenen Wanderfreund Helmut.

Heute war der letzte Tag und die vierte Etappe. Diese führte uns von Hohenentringen nach Bebenhausen.

Hier beendeten wir unsere Tour für das Jahr 2014.

Die Wanderetappen an den vier Tagen waren meist zwischen 20 und 30 km.

An allen Tagen waren wir wunderbar im Naturfreundehaus in Herrenberg untergebracht. Wie jedes Jahr war unser Fahrer Willi stets abrufbar.

Im Jahr 2015  wurden 2 Tagestouren unternommen

Die 5. Etappe war am 4. März und führte von Tübingen (Fa. Hornbach) nach Pfullingen mit 22 km.

Die 6. Etappe war am 8. April von Pfullingen nach Engstingen mit 24 km.

Weiter ging es dann vom 20. April – 23. April  mit den Etappen 7 – 10:

  • Engstingen – Hundersingen
  • Hundersingen – Lauterach
  • Lauterach – Uttenweiler
  • Uttenweiler – Biberach

mit insgesamt ca. 95 km.

Bei diesen Etappen waren wir an allen Tagen in Lauterach im Gasthaus Krone sehr gut untergebracht. Unser bewährter Fahrer Willi – dieses Mal auch mit Gerhard – haben uns immer bestens zu unseren Starts am Morgen bzw. am Abend am Tagesziel wieder abgeholt und zu unserer Unterkunft gebracht. Die Wanderetappen in diesem Jahr führten uns durch das wunderschöne Lautertal – und das bei schönem Wetter. Die Abende ließen wir – wie immer – mit einem guten Essen und Getränken ausklingen.

Wir haben nun bereits das Jahr 2016- unsere letzte Etappe vom HW 5.

Am Montag, 25.4. fuhren 17 Wanderfreunde von Rottenburg nach Reutte bei Biberach. Startpunkt ist die Kirche in Reutte, hier begann die letzte Etappe des Wanderwegs. Am ersten Tag ist das Ziel Oberessendorf. Wir waren alle guten Mutes, freuten uns, dass alle wieder dabei waren und das Wetter war auch sehr gut. Der Morgen sehr frisch – aber zum Wandern angenehm.

Unser erstes großes Highlight war Steinhausen – sie ist die schönste Barockkirche im Oberland. Man wird überwältigt vom Prunk vergangener Zeiten. Erich war wie immer gut vorbereitet und erzählte uns einiges über die Kirchengeschichte.

Auf unserem weiteren Weg kamen wir an der Gedenkstätte „Franzosengrab“ vorbei. Hier wurden 1796 mehrere französische Soldaten begraben.

Gegen 16.00 Uhr kamen wir dann in Oberessendorf an, wo uns bereits Willi erwartete, um die Fahrer zu den Autos zu bringen.

Unser Quartier am ersten und zweiten Tag war Kloster Reute. Die Abende ließen wir gut gelaunt im Klosterkeller ausklingen.

Am 2. Tag ging es nach einem guten Frühstück zurück nach Oberessendorf. Von dort ging die Tour nach Bad Wurzach. Das Wetter war  gut und so liefen wir Stunde um Stunde bis wir am Wurzacher Ried ankamen.  Unsere Wanderung führte uns direkt quer durch das Ried. Hier sind hoch viele Relikte aus vergangener Zeit vorhanden. Dort befindet sich auch das bekannte Torf-Museum.  Die Schienenstränge, auf denen abgebauter Torf transportiert wurde,  sind ebenfalls noch vorhanden. Gegen 16.00 Uhr kamen wir dann in Bad Wurzach an. In der Zeit, wo die Fahrer die Autos holten, konnten die restlichen Wanderer eine Kaffeepause einlegen, bevor es dann zurück ins Kloster Reute ging. Dort stärkten wir uns mit einem guten Abendessen sowie einem schönen Ausklang im Klosterkeller.

Am nächsten Tag staunten wir nicht schlecht – es hatte aber bereits in der Nacht zu schneien begonnen – als uns Kälte mit Schnee überraschte.  Von Bad Wurzach aus ging es dann weiter nach Leutkirch. Das war eine sehr lange Tour – das Wetter war sehr wechselhaft mit Schnee – Sonne und Kälte. Kurz vor Leutkirch wurden wir dann von einem heftigen Schneesturm überrascht – Gott sei Dank – war in der Nähe das Industriegebiet mit einer Halle,  wo wir unterstehen konnten.

Nachdem das Wetter sich einigermaßen beruhigt hatte, traten wir unsere letzten Kilometer nach Leutkirch an. Unsere Übernachtung war das Hotel Post am Ende der Fußgängerzone in Leutkirch. Das Abendessen sowie das Frühstück waren sehr gut, so dass wir am anderen Tag gut gerüstet für unsere letzte Etappe von Herlazhofen Richtung Adelegg starten konnten.

Zügig liefen wir durch die oberschwäbische Landschaft, vorbei an einem wunderschönen Badesee mit Campingplatz. Um die Mittagszeit waren wir dann am Schloss Rimpach. Hier machten wir unsere Mittagspause. Günter und Hubert improvisierten schnell einen Sitzplatz zum Vespern. Schloss Rimpach war ungefähr die Hälfte der Wanderung bis zur Adelegg. Erich beschloss nach Absprache mit allen Wanderern, die Tour in Isny zu beenden. Geplant war Endpunkt Schwarzer Grat, aber es waren noch 3 – 4 Stunden Wanderzeit – einfach zu viel. Wir mussten ja an diesem Tag auch noch nach Hause fahren, so dass wir nur noch bis in die Stadt bis zum Kurhaus liefen. Dort machten wir einen gemütlichen Abschluss und fuhren am Abend alle zurück.

Am Freitag, 16. September machte sich eine kleinere Gruppe nochmals auf den Weg von Isny auf die Adelegg. Treffpunkt was Schloss Rimpach.

Am Morgen war sehr schöner Sonnenschein und so machte sich eine Gruppe von 10 Wanderer auf zum Schwarzen Grat. Nach ca. drei Stunden zogen schwarze Wolken auf und sogleich begann über uns ein heftiges Gewitter. Rasch mussten wir Regenkleidung anziehen und jetzt – der Turm des Schwarzen Grates in Sichtweite – die Frage: Was nun. Wir alle entschieden uns schweren Herzens zum Abbruch der Wanderung und gingen so schnell wir konnten bergabwärts in Richtung Großholzleute. Schade. Inge war an diesem Wochenende mit und holte unsere Fahrer ab, damit wir dann nach Isny fahren konnten. Hier waren wir untergebracht im Hotel Bären. Das Wetter meinte es nicht gut – es goss in Strömen.

Beim Abendessen machte Erich den Vorschlag: Am nächsten Tag noch den Eistobel bei Maierhöfen zu durchwandern. Das war eine sehr gute Idee. Und so machten wir uns nach einem guten Frühstück auf nach Maierhöfen. Durch den Eistobel zu laufen war schon eine Besonderheit – die Entschädigung, dass wir am Vortag nicht auf den Schwarzen Grat konnten. Unseren Abschluss machten wir in Steinhausen bei einer guten Tasse Kaffee und Kuchen und waren uns doch sicher: Der Schwarze Grat wird noch gemacht.

Dank an dieser Stelle: Erich, unserem Wanderführer und unseren Fahrern, ohne die es schwierig wäre, zu den einzelnen Etappen so unkompliziert zu kommen.

Der Bericht über den HW 5 endet hier – aber die Tour auf den Schwarzen Grat – hoffentlich mit allen Wanderern unserer Gruppe –  wird wiederholt im September 2017.

Gerhard Kluike

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