Das Höchste der Vogesen – fast

Schöne Berge, tolle Trails und gutes Essen

Das Höchste der Vogesen … was für eine Verheissung. Hoch hinaus. Auf das Höchste. Die Vogesen. Das Elsaß.

Also starteten wir, das heisst 10 Mountainbiker des DAV Rottenburg, am sehr frühen Morgen (um 6:30) am Samstag des 8. Juli an der Kletterwand zu einer zweitägigen Tour. Schnell war der Anhänger beladen. An dieser Stelle noch mal schnell Dank und Lob für die Anschaffung, konnten wir doch die Zahl der Fahrzeuge deutlich reduzieren.

Und ab gings zum Nachbarn Frankreich, zum kleinen Bruder des Schwarzwalds. Ziel war es, den Petit Ballon und am nächsten Tag den Grand Ballon der Vogesen zu befahren. Der Tag gebärdete sich heiß – sehr heiß und sehr, sehr schwül. Dementsprechend schwer war die lange Rampe zum Petit Ballon zu bewältigen. Vor dem Gipfel noch eine kurze Rast an der Ferme Auberge Kahlenwasen. Die Speisekarte empfiehlt Roigabragelid (Bratkartoffeln) mit viande fumé (Schäufele), Bibbalskas und Munster. Wassndas? Elsässer Spezialitäten mit Anklang an badische Gepflogenheiten! Deftig und lecker.

Der Gipfelblick ist aber auch nicht ohne. Noch besser aber die Abfahrt. Nach 1100 m Hochkurbeln darf das aber auch sein; im Flow ohne Ende fuhren wir in zwei kleineren Gruppen über schmale Pfade bergab.

Nach 33km konnten wir uns am Abend die Einkehr beim „Le Petit Gourmet“ – dem „kleinen Feinschmecker“ in Guebwiller gönnen. Nach der (Tor-)Tour eine echte Labsal. Der Chef empfiehlt allerlei Elsässer Spezialitäten – das lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Die Nacht bleibt leider heiß uns schwül, weswegen die meisten von uns in den aufgeheizten Hotelzimmern leider äußerst schlecht schlafen. Da haben es die Räder schon besser; die dürfen im Konferenzraum des Hotels übernachten. Sonntag um 9h nehmen wir den Grand Ballon in Angriff.

Wir kommen bis zum Lac du Ballon auf rund 990m. Denn Rest bis zum Gipfel des Grand Ballon mit seiner bekannten Radarstation schaffen wir leider nicht mehr. Anrollende Gewitter (kein Wunder bei der schwülen Luft) lassen uns sicherheitshaber umkehren. Jodok hat aber noch eine tolle Abfahrt im Köcher; der Trail bergab hat es in sich. Technisch anspruchsvoll lang und schön zu fahren. Zum Schluss werdens dann aber doch 1000 hm und 36 km.

Den Abschluss finden wir im „Salon de The“ in Guebwiller bei Cafe und Eis.

Vogesen als MTB–Region? Klar. Schöne Berge, tolle Trails und gutes Essen. Was will man mehr? Na klar – das Höchste noch er-fahren; aber das kann auch noch nächstes Jahr geschehen.


Teilnehmer:

Termin: 08. – 09. Juli 2017
Tourenleitung: Jodok Braun (Gerhard Lude)
Bericht: Gerhard Lude
Fotos: Thomas Hutter, Gerhard Lude

Location:

Beitrag teilen...Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestEmail this to someone